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Auch in Niedersachsen ist der Bergbau seit Jahrhunderten eine wichtige Einnahmequelle. Silbererz wurde bereits im 12. Jahrhundert zu einem Fundament bemerkenswerten wirtschaftlichen Wohlstands im Harz, während der Eisenbergbau im Raum Salzgitter und der Salzbergbau in verschiedenen Landesgebieten ein weiteres wichtiges wirtschaftliches Rückgrat bildeten. Obwohl die Gesamtrenditen vergleichsweise niedrig sind, ist Niedersachsen auch ein wichtiger Rohöllieferant in der Europäischen Union. Zu den mineralischen Produkten, die heute noch abgebaut werden, gehören Eisen und Braunkohle. Niedersachsen fällt klimatisch in die nordgemäßigte Zone Mitteleuropas, die von den vorherrschenden Westerlies betroffen ist und sich in einer Übergangszone zwischen dem maritimen Klima Westeuropas und dem kontinentalen Klima Osteuropas befindet. Dieser Übergang ist innerhalb des Staates deutlich spürbar: Während der Nordwesten einen Atlantischen (Nordseeküsten) zum subatlantischen Klima erlebt, mit vergleichsweise niedrigen Temperaturschwankungen im Laufe des Jahres und einem Überschuss an Wasserhaushalt, wird das Klima nach Südosten zunehmend vom Kontinent beeinflusst. Dies zeigt sich deutlich an den größeren Temperaturschwankungen zwischen der Sommer- und Winterhälfte des Jahres sowie in niedrigeren und variableren Niederschlagsmengen über das Jahr hinweg. Am deutlichsten ist dieser subkontinentale Effekt im Wendland, im Weserbergland (Hamelin bis Göttingen) und im Raum Helmstedt zu beobachten. Die höchsten Niederschlagsmengen gibt es im Harz, weil der niedersächsische Teil die windige Seite dieses Gebirges bildet, gegen das orographischer Regen fällt. Eine Jahresdurchschnittstemperatur von 8 °C (7.5 °C im Alten Land und 8,5 °C im Landkreis Cloppenburg) ist die Jahresdurchschnittstemperatur. Niedersachsen [ˈniːdɐzaksn̩] (hören); Neddersassen ist ein Bundesland im Nordwesten Deutschlands.

Mit 47.624 km2 ist es das zweitgrößte Bundesland und mit 7,9 Millionen Einwohnern der viertgrößte Staat der Bundesrepublik Deutschland. In ländlichen Gebieten werden noch nordniedersächsische (ein Dialekt des Niederdeutschen) und Saterlandfriesisch (eine Vielzahl der friesischen Sprache) gesprochen, aber die Zahl der Sprecher geht zurück. Seit 1948 wird die Politik im Staat von der rechten CDU und der linken Sozialdemokratischen Partei dominiert. Niedersachsen war einer der Ursprünge der deutschen Umweltbewegung als Reaktion auf die Unterstützung der Landesregierung für die unterirdische Atommüllentsorgung. Dies führte 1980 zur Gründung der deutschen Grünen. Die Länder der Bundesrepublik Deutschland und damit Niedersachsen samt Niedersachsen haben gesetzgeberische Verantwortung und Macht, die sich vor allem auf die Politikbereiche Schulsystem, Hochschulbildung, Kultur und Medien sowie Polizei reduziert, während die wichtigeren Politikfelder wie Wirtschafts- und Sozialpolitik, Außenpolitik etc.